Gastritis

Die akute Gastritis äußert sich als Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, die chronische Magenschleimhautentzündung äußert sich eher unspezifisch, z.B. als Völlegefühl, Druckgefühl im Oberbauch. Diagnostiziert wird die Gastritis durch eine Gastroskopie mit schmerzloser Entnahme einer Gewebeprobe.
Es gibt mehrere Ursachen für eine Gastritis. Neben der Bildung von Antikörpern gegen die eigenen Schleimhautzellen des Magens wie bei der autoimmunen Gastritis kann ein Bakterium wie bei der sog. Helicobacter-Gastritis Ursache der Erkrankung sein. Auch Gallerückfluss in den Magen oder Medikamente wie bestimmte Schmerzmittel können Ursache einer sog. Typ C-Gastritis sein.
Die Typ A-Gastritis erfordert bei Vitamin B12-Mangel eine Substitution, weitere Behandlungen sind nicht nötig. Zur Früherkennung von Magenkrebs wird eine regelmäßige Magenspiegelung angeraten.
Die Helicobacter Gastritis kann durch eine sog. Helicobacter-Eradikations-Therapie geheilt werden.
Eine chronische Magenschleimhautentzündung vom Typ C wird durch Vermeidung schädlicher Einflüsse wie Medikamente behandelt.
 

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