Die Magenspiegelung Indikationen: - Oberbauchbeschwerden
- Schluckbeschwerden
- Sodbrennen
- rezidivierendes Erbrechen
- V.a. Helicobacterinfektion
- Gewichtsabnahme
- Bluterbrechen,Teerstuhl
- Kontrolle Magengeschwür
- Kontrolle nach Magenoperation
Die Untersuchung: Zur Untersuchung muß der Magen leer sein, d.h. Essen und Trinken sind vor der Untersuchung nicht möglich. Der Rachenbereich kann vor Untersuchungsbeginn mit einem lokalen Betäubungsmittel anästhesiert werden, die Empfindlichkeit im Rachenbereich wird dadurch erheblich verrringert. Zusätzlich kann eine "Beruhigungsspritze" gegeben werden, eine Begleitperson ist in diesem Fall erforderlich. Beachtet werden muß, daß die Verkehrsfähigkeit dann bis zum nächsten Tag eingeschränkt ist. Die Einnahme von Medikamenten zur Blutverdünnung kann zu einer erhöhten Blutungsneigung führen, bestimmte Medikamente müssen vor der Untersuchung nach Absprache mit dem Arzt pausiert werden. Das Gastroskop,ein schlauchförmiges Instrument wird über den Mund in die Speiseröhre eingeführt und unter Sicht über den Magen bis in den Dünndarm vorgeführt. Die entstehenden Bilder werden über einen Chip vom Gastroskop auf einen Monitor übertragen. Über einen Arbeitskanal im Endoskop können winzige Gewebeproben zur feingeweblichen Untersuchung von der Schleimhaut entnommen werden. Auch therapeutische Eingriffe wie Blutstillungen oder Polypabtragungen sind über den Arbeitskanal möglich. Nach der Untersuchung ist im Aufwachraum der Praxis ein Nachruhen möglich. Essen und Trinken sind ca. 2 Stunden nach der Untersuchung wieder gestattet.
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